Verwechslungsprüfung

Eine Verwechslungsprüfung an Werkstücken aus Stahl erfolgt in den meisten Fällen über die Bestimmung der Werkstoffidentität mittels eines Spektrometers. Es gibt dafür sowohl stationär eingerichtete als auch transportable Betriebsspektrometer, bei denen das Luft-Emissions-Spektrum des auf der unbehandelten Oberfläche abgefunkten Werkstückes mit dem Spektrum einer Referenzprobe verglichen wird.
Selbsverständlich haben wir auch Mitarbeiter mit Stufe 2 Zertifizierung die Ihnen für eine visuelle Prüfung (VT) zu Verfügung stehen.

Der Kohlenstoffgehalt des Werkstückes kann spektroskopisch nur sehr ungenau oder gar nicht bestimmt werden, so dass ein weiteres Verfahren zur Kohlenstoffbestimmung erforderlich ist. Üblicherweise wird dazu im Betrieb die visuelle Schleiffunkenprüfung eingesetzt. Die chemische Ist-Analyse des etwa 10 mm langen Referenzstückes wird üblicherweise entweder nasschemisch oder im Labor mittels eines Vakuum-Emissions-Spektrometers ermittelt.

Dieses Verfahren ist nicht hundertprozentig aussagefähig, da die Schleiffunkenprüfung eine subjektive Prüfung ist und bei Werkstoffgüten mit nur geringen Unterschieden im Kohlenstoffgehalt infolge des begrenzten Wahrnehmungsvermögens durch das menschliche Auge die Fehlerrate noch sehr hoch ist.